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„Die Häuslichen / Милі створіння“

„Die Häuslichen / Милі створіння“ ist nicht bloß ein Theaterstück.

Es ist eine dokumentarische Spurensuche des modernen Feminismus in der Ukraine.

Die Aufführung gibt keine fertigen Antworten. Sie schafft einen Raum für Gespräche – über Erfahrungen von Frauen, über Widersprüche, innere Kämpfe und das Recht, „Nein“ zu sagen und nicht zu gehorchen. Über die Frage, was Zuhause bedeutet, wo wir hingehören und verteidigen wollen.

Das ist eine deutsch-ukrainische Kunst-Kollaboration.

Das Projekt zeigt durch Kunst, Bühne und echte Geschichten, wie Feminismus heute in der Ukraine aussieht.

 

Die Dramaturgie basiert auf persönlichen Geschichten von Frauen aus Lwiw, Kyjiw und aus Dörfern in der Ukraine. Sie wurden anonymisiert, überlappen, ergänzen und widersprechen sich, denn Kollektivität heißt nicht, sich einig sein zu müssen. Die gleichen Vorstellungen zu haben über Weiblichkeit, Erwachsen werden oder zu träumen.

Regie führte Malin Victoria Kraus – eine deutsche Künstlerin.
In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Feminismus, sozialer Ungleichheit und kultureller Identität.
Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt im Dialog zwischen der Ukraine und Deutschland.

Kunst ist eine Sprache, die alle Menschen verstehen können.
Und genau das zeigt dieses Projekt sehr deutlich.

 

Am 8. März realisierten wir gemeinsam mit der Regisseurin Malin Kraus zwei Beiträge zum Internationalen Frauentag:

 

Am 8. März um 18:15 Uhr fand eine (digitale) Diskussion in Lwiw zum Thema
„Warum müssen wir über Feminismus sprechen – besonders seit Beginn der Full-Scale-Invasion?“
in Kooperation mit dem Lesi-Theater statt.

 

Ebenfalls am 8. März um 20 Uhr fand eine Podiumsdiskussion in Frankfurt zum Thema
„Wie funktionieren ukrainisch-deutsche Theaterkooperationen und wie lässt sich feministisch arbeiten?“
in Kooperation mit der Stadt Frankfurt statt.

Die Aufführung könnt ihr online auf YouTube sehen:

Fotos Daria Svertilova